Krankheitsspektrum

Herzschwäche

Luftnot in Ruhe oder bei Belastung, chronischer Husten oder geschwollene Beine, all das können Symptome einer Herzschwäche sein. Dabei gibt es unterschiedliche Ursachen, die es durch zielgenaue Diagnostik zu finden gilt.

Rhythmusstörungen

Herzrasen, plötzliche Bewusstlosigkeit oder Schlaganfälle können Ausdruck einer Herzrhythmusstörung sein, wobei Vorhofflimmern die häufigste Rhythmusstörung darstellt. Das Spektrum der Herzrhythmusstörungen reicht von harmlos bis hin zu bedrohlich. Da sich die Therapien der unterschiedlichen Rhythmusstörungen stark unterscheiden, hat hier die Diagnosestellung oberste Priorität. An der Rhythmusambulanz des Kepler Universitätsklinikum konnte ich viel Erfahrung in der Behandlung von Rhythmusstörungen sowie in der Indikationsstellung zu Herzschrittmacher- und Verödungseingriffen sammeln.

Koronare Herzerkrankung

Ablagerungen von Cholesterinkristallen in der Gefäßwand können zu Engstellen in den Koronararterien, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, führen, im Extremfall kommt es dadurch zum akuten Herzinfarkt. Erste Symptome sind Luftnot bei Belastung oder Druck auf der Brust, Frauen können oft andere Symptome haben. Hat jemand einen Stent oder eine Bypassoperation bekommen, ist eine kardiologische Nachsorge unabdingbar, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Herzklappenerkrankungen

Funktionierende Herzklappen sind für den Blutkreislauf ebenso wichtig wie die Funktion des Herzmuskels selbst. Undichtheiten an den Klappen oder Klappenverengungen können eine Erklärung für Luftnot, Druck auf der Brust oder einen Leistungsknick sein.
Der Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) kommt hierbei die wichtigste Rolle in der Diagnostik zu, in speziellen Fällen kann auch eine Ultraschalluntersuchung über die Speiseröhre erforderlich werden, welche ich in der Ordination ebenso anbieten kann.

Bluthochdruck

Obwohl der Bluthochdruck einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Schlaganfällen oder Gefäßverkalkungen darstellt, bleibt er oft lange unbemerkt von den Patient:Innen. Die gute Nachricht ist, dass man den Blutdruck durch Lebensstilmodifikation und Medikamente meist gut senken kann, wenn die Diagnose Bluthochdruck gestellt wurde. Essentiell ist es jedoch, Bluthochdruck früh zu erkennen.